Kürbis-Kerzen
Im vergangenen Herbst habe ich mich von den Kürbissen die hier in der Region an jeder Ecke verkauft werden faszinieren lassen und nach einem kreativen Verwendungszweck für die zahlreichen Formen von Zierkürbissen gesucht. Ich habe dann bei einer Brockenstube einen Sack voll alter Kerzen geholt um selber Kerzen zu giessen.
Zuerst muss man die Kürbisse aushöhlen. Das ist zwar machbar aber ganz schön harte Arbeit. Ein Melonenaushöhler und ein Messer sind da unverzichtbar. Hier gibts nur eines: durchbeissen. Und ausprobieren. Denn nicht alle Kürbisse sind gleich, einige lassen sich recht leicht aushöhlen, während andere einfach nur hoffnungslos sind.
Wenn man Lust hat kann man auch Formen reinschneiden, richtige Kürbisfratzen zu Halloween oder einfach andere lustige Muster. Aber Achtung: Je weiter runter man arbeitet, desto weniger Kerzenwachs geht nachher rein.
Als nächstes kommt der Kerzenwachs. Hier zuerst die Kerzen nach Farbe sortieren. Diese dann entweder als Ganzes oder geraffelt in einem Wasserbad schmelzen. Unbedingt eine alte Pfanne nehmen, denn der Wachs ist kaum mehr rauszukriegen!
Wenn der Wachs geschmolzen ist kann man ihn in die vorbereiteten Kürbisse füllen. Diesen dann eine Weile auskühlen lassen. Wenn er sich langsam verfestigt den Docht reinstellen und diesen fixieren damit er nicht wieder umfällt. Und dann bleibt nur noch abwarten, bis der Wachs kalt ist
Wenn man die Kerzen anzündet sollte man unbedingt in der Nähe bleiben, da der Kürbis manchmal an den Rändern anfängt zu Glühen. Auch die Kürbisse mit Deckel sollte man gut im Auge behalten. Ggf. einfach den Deckel abnehmen zum Anzünden.
Die Kürbiskerzen sind super als Herbstdeko und passen natürlich auch perfekt für die Halloween-Party! Das Ganze lässt sich selbstverständlich auch noch abwandeln und ausbauen. Interessant wäre es sicher auch, mal einen grossen Kürbis zu füllen. Diesen muss man dann allerdings häufig brauchen, denn die Kürbisse halten sich zwar erstaunlich lange, aber nach ein paar Wochen fallen sie doch in sich zusammen oder fangen an zu schimmeln.
Add comment 19. April 2009
Tetra Packs
Vor etwas über einem Jahr hatte ich die Idee, eine Tasche aus Tetra Packs zu machen. Wie ich darauf kam weiss ich eigentlich gar nicht mehr. Ich habe da aber nach Anleitungen im Internet gesucht und dann obenstehende Tsche mi dazugehörendem Portemonnaie gebastelt. War harte Arbeit aber ein tolles Resultat! Ich würde allerdings jedem empfehlen, die Tasche zu nähen statt sie – so wie ich – mit doppelseitigem Klebeband zusammenzupappen. Denn letzteres hält leider eher schlecht als recht und so konnte ich die Tasche nie wirklich verwenden.
Wer die Tasche nachbauen möchte findet hier eine Anleitung
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Gravuren

Nach meinen ersten Gravur-Versuchen auf CDs und Flaschen fühlte ich mich allmählich sicher genug um mich auch an wertvollere Gegenstände zu wagen. Den Anfang machte aber immer noch eine für den Müll bestimmte alte Teekanne. Es folgten Ikea-Vasen und Tassen.
Teekanne
Diese Teekanne sollte auf den Müll wandern, weil sie einen Riss hat. Die ideale Gelegenheit, mal wegzukommen von CDs und Flaschen, und etwas Neues zu gravieren. Das Muster kommt auf dem Schwarz sehr gut zur Geltung, und es tut richtig weh, dass sie immer noch kaputt ist *g*
Hier die Rückseite der Teekanne. Etwas weniger chinesisch, aber auch ein Drachen *g* Allerdings weniger schön, weil er mit Schatten gearbeitet ist, und das wird doch weniger genau und wirkt auch nicht so stark
Vasenpaar
Diese beiden Vasen habe ich gestern bei Ikea ergattert, und die mussten natürlich direkt für meine Gravur herhalten. Das Muster läuft über beide Vasen hinweg, aber jede ist auch losgelöst schön. Ist ein Geschenk für meinen Onkel und seine Lebensgefährtin, die heute abend zu besuch kommen. Dieses Material ist übrigens geradezu ideal zum Gravieren. Auf die matte Oberfläche kann man perfekt vorzeichnen, und beim Gravieren entsteht ein toller Glanzeffekt
Bilderrahmen
Eigentlich 29.4. es war nämlich gegen 1 uhr nachts, und ich hatte langsam einen Krampf vom gravieren *g* Dieser Bilderrahmen ist definitiv nicht eines meiner Lieblingsstücke, nach 2 oder 3 Schmetterlingen war ich sogar nah dran einfach aufzuhören. weil ein nicht so schöner fertiger Rahmen aber immer noch besser ist als ein hässlicher angefangener hab ich halt weiter gemacht. Aber begeistern kann ich mich nicht dafür
Geburitasse
Diese Tasse war das Geburtstagsgeschenk für eine Freundin. Nebst der gravierten Tasse gab es noch einen Wolly, der sich darin versteckte.
Vase
Diese Ikea-Vase habe ich an einer Seite komplett mit einem Muster überzogen. Dabei stellte ich erneut fest, dass die Ikea-Vasen den idealen Untergrund bieten für Gravuren. Sie lassen sich leicht bearbeiten, und die Gravur kommt sehr schön zu Geltung
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Gravuren

Da nach den Kerzenständern noch jede Menge CDs übrig waren habe ich mich mal daran versucht, einige davon zu gravieren. Auch hier wieder die Original-Kommentare von vor zwei Jahren dazu:
Diego
Dies ist meine erste gravierte CD. zumindest die erste richtige, davor hatte ich lediglich ein Probeexemplar, um die Technik kennen zu lernen. Diese CD zeigt nicht nur die IceAge-Figur Diego, sondern ist auch meinem Freund Diego gewidmet (und geschenkt)

Scrat
Nach Diego ging es direkt weiter mit einer anderen IceAge-Figur: Scrat. Das bot sich bei der blauen Färbung der CD regelrecht an.
Ameisen
Tiere die im Kreis laufen, ja das passt! aber immer Eidechsen nein, also was neues – Ameisen. Bald krabbelts eifrig auf der Oberfläche
Fliegenköpfe
Auf Wunsch von meinem Freund Diego dieses doch recht anspruchsvolle Bild. Trotz anfänglicher Zweifel gut gelungen, und bald mein ganzer Stolz
“zeichnende”
Nach der ersten indirekten Inspiration bei den Echsen jetzt Mal ein echtes Escher-Bild. Reicht natürlich in keiner Weise ans Original heran, passt aber zur Form der CD, und war eine spannende Herausforderung
Wüste
Am Samstag sind meine Eltern eingeladen, bei den ursprünglichen Besitzern meiner CDs. Da bietet sich ein CD-Mitbringsel natürlich an. Eine süsse Kombination aus üblichem Gastgeschenk (Pflanze) und CD-Kreation. Ist doch schick oder?
Immer nur CDs ist langweilig. Deswegen ging ich nach einer Weile dazu über, andere “Abfall”-Gegenstände zu gravieren:
Tatty-Teddy
Doch immer nur CDs gravieren wird langweilig. etwas neues muss her. bloss was? Da bot sich die leere Flasche geradezu an. Mit ihrem dunklen braun der ideale Hintergrund für eine Gravur. Doch so einfach geht das nicht: dem harten Glas sind meine Bohrköpfe nicht gewachsen, ich muss mit einer grösseren Maschine und Schleifköpfen ran. Die Arbeit wird schwieriger, schwerer und lauter. Doch man gewöhnt sich an alles..
“Luft und Wasser”
Noch ein Escher-Bild, diesmal auf einer Flasche. Betont die hohe Form und passt soweit ganz gut, war aber eine richtig harte Arbeit, und weist entsprechend viele “Ausrutscher” auf.
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CD-Kerzenständer

Vor knapp zwei Jahren hat mein Vater für jemanden den PC auf Vordermann gebracht und lauter Programme installiert. Dabei blieben massenweise CDs übrig. Ich habe dann im Internet nach Ideen gesucht, was man damit anstellen könnte. In der Folge entstand eine ganze Reihe von Kerzenständern, von denen ich hier ein paar präsentieren möchte:
mein erstes Experiment mit alten CDs. Inspiriert durch einen Vorschlag aums Internet habe ich einige CDs mit dem Heissluftföhn bearbeitet, und versucht etwas brauchbares daraus zu Formen. Und sieheda: ein Kerzenständer entstand
Mit etwas Übung wurden die Kerzenständer immer besser, ihre Form immer kontrollierter, und ihre Anzahl immer grösser. Bald fing ich an einige zu verschenken, …aber die schönsten Exemplare behalte ich natürlich selbst
Diese Kerzenständer entstanden in gemeinsamer Arbeit mit Diego. Sehr speziell an dieser Gruppe sind die Farben. Also heisst es jetzt wohl: farbige CD’s sammeln
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Wollys

Die Wolly-Phase. Ja ja, die ist auch schon ne ganze Weile her. 2 Jahre genaugenommen. Da habe ich die Anleitung irgendwo im Internet entdeckt (weiss nicht mal mehr wo, peinlich *schäm*) und diese Dinger wie wild gestrickt und an die halbe Verwandtschaft verschenkt.
Ich gebe euch hier einen Überblick über die Wollys und die Texte die ich damals dazu formuliert habe:
Wolly
Mein erster Wolly nach einer Anleitung ausm Internet. üni, simpel, und trotzdem richtig süss! Der Körper ist gestrickt, die Arme und Beine mit der Strickliesel gemacht
Hakkebal de Eerste
wuschelig? Wollig? struppig? oder einfach hässlich? Am meisten Ähnlichkeit hat er wohl mit einem Affen. Der Name “Hakkebal” ist übrigens Holländisch und bedeutet “Hackfleischkugel”, denn ich finde das beschreibt ihn am Besten
De Groene
etwas länglich geraten. vermutlich durch die dünne Wolle. Diese hat übrigens einen Farbverlauf, den man aber auf dem kleinen Wolly nur ansatzweise erkennt. Insgesamt (ohne Haare
) ist er etwa 5 cm gross
Piloty
Für meinen Bruder, einen begeisterten Flightsimulator-Piloten. Er hat sogar eine eigene virtuelle Airline. Und Piloty schmückt nun seinen Computer *G*
Madame Wolly
speziell für meine Mutter, aus Baumwollresten aus denen sie mir vor laaaaaaaaanger Zeit mal eine Strickjacke gestrickt hat
inkl einer modischen Rollmütze
Der Militärpilot
Für meinen Freund, der gerne Militärpilot geworden wäre, idealerweise in einer Tomcat, aber die fliegen ja leider nicht mehr. Dieser Wolly ist übrigens etwas kleiner, weil die Wolle sehr dünn ist. Der Helm ist spontan nach gefühl entstanden, aber passt ganz gut. Die aufgestickte Brille bildet den Abschluss
Marienkäfer
Mal eine andere Art Wolly. Einfach eine Sticklieselschnur mehr, und die Augen oben montieren statt vorne. Die Punkte habe ich einfach aufgestickt. Er funktionierte als Glücksbringer für meine Mutter, die eine schlechten Tag gehabt hatte und schmückt seither unsere Fruchtschale
Opa Wolly
Als mein Opa zu Besuch kam musste natürlich auch für ihn ein Wolly her. Bloss was für einer? durch die Frage “was passt zu Opa?” war bald klar: Brille, Kravatte und grau. Fragt mich nicht woher dieses grau kommt, aber mein Bruder und ich waren uns intuitiv absolut einig. Na ja hauptsache er gefiel
Kikker
Ein Geschenk für eine Freundin, eine tüchtige Frosch-Sammlerin
Diese Wolle ist dafür natürlich einfach perfekt *g* auch wenn das Endprodukt mehr Ähnlichkeit hat mit einem Monster als einem Frosch. aber wen stört das schon?
Rita
Der (oder besser die) hier entstand zum Geburtstag einer Freundin meiner Eltern. Die kleine Strickarbeit war eine echte Herausforderung!
Geburi-Wolly
Diesen Geburtstags-Wolly habe ich für eine Freundin gemacht. Er durfte sich dann zum grossen Tag in der Geburtstagstasse (siehe Gravuren) verstecken und baumelt jetzt fröhlich vor dem Fenster ihrer Wohnung
Add comment 19. April 2009
Hallo
Hallo und willkommen in meinem Kreativ-Blog.
Ich führe eigentlich schon recht lange eine Website mit Fotos von meinen Bastelarbeiten. Aber irgendwie ist das einfach zu umständlich. Deshalb möchte ich es jetzt mal mit einem Blog versuchen. Ich hoffe mit meinen Arbeiten auch anderen eine Ansporn oder neue kreative Ideen zu bieten und freue mich über möglichst zahlreiche Reaktionen!
1 comment 19. April 2009

