Gestern habe ich diese kleine Spielerei beendet. Eigentlich bin ich gar kein besonderer Fan von solchen Häkelarbeiten. Aber es war einfach eine tolle Herausforderung, selbst das Häkelmuster zu entwickeln. Ich halte das Resultat für ganz akzeptabel und möchte es gerne mit euch teilen. Deshalb werde ich mich bemühen, hier in den nächsten Tagen eine Anleitung online zu stellen.
Clownkarte
24. Juli 2011Diese Clownkarte habe ich vor ein paar Monaten für meinen Cousin zum zweiten Geburtstag gestaltet. Das Basteln hat mir sehr viel Spass gemacht und ich glaube er hatte genauso viel Freude am stolzen Rumzeigen. Deshalb möchte ich euch hier jetzt eine Anleitung dazu zur Verfügung stellen.
Die Vorlagen könnt ihr direkt hier ausdrucken oder dieser ausführlichen PDF-Anleitung entnehmen.
Ich wünsche euch viel Spass beim Basteln und Ausprobieren und würde mich freuen, wenn ihr einen kurzen Kommentar hierlasst, ob meine Anleitung einigermassen verständlich ist
Abschliessend möchte ich noch darauf hinweisen dass ich diese Anleitung und die Vorlagen komplett selbständig erstellt haben und sie damit mein geistiges Eigentum sind. Ihr dürft sie für den privaten Gebrauch verwenden, doch die Verbreitung oder Verkauf der Vorlagen oder der daraus entstandenen Karten ist ausdrücklich untersagt. Ihr dürft jedoch gerne auf diesen Blogeintrag verlinken.
Häkeleien
21. Juli 2011Von Sommer kann dieser Tage ja kaum die Rede sein. Regen, grau, und noch mehr Regen. Aber das hat auch sein Gutes: Es gibt kaum etwas schöneres als gemütlich auf dem Sofa rumzufläzen während draussen der Regen runterprasselt und dabei ein Hörbuch zu hören und die Finger spielen zu lassen. In diesem Fall mit jeder Menge Wollresten. Irgendwie hat mich das Häkelfieber gepackt und nach 18 Metern Luftmaschen war die Zeit reif für neue Experimente. Ich hatte seit der Grundschule nicht mehr gehäkelt und musste es richtiggehend neu lernen. Mit diesem Muster machte das richtig Spass. Nachmachen empfohlen.
Von den Blüten war der Weg zu den Granny Squares nicht mehr weit. Mit Hilfe dieser tollen Anleitung kriegt das wirklich jeder hin. Doch die Ambitionen für eine komplette Decke fehlen mir ganz klar. Aber für ein Kissen reichte es gerade so. Ihr braucht dafür:
- reichlich Wollreste
- eine Häkelnadel (nicht zu klein)
- eine Anleitung für GrannySquares, z.B. diese
- ein Kissen. z.B. so eines oder so eines
- eine Nähmaschine oder sehr viel Nähgeduld.
- evtl Stoffreste
Ich habe beide Kissen aus 16 Granny Squares gestaltet. beim Kleineren habe ich einen kompletten Kissenbezug genäht aus den Squares mit einer Rückseite aus einem alten Stoff. Beim Grossen habe ich das Kissen leergerupft, die Squares auf den Bezug genäht und das Kissen wieder gefüllt. Bei diesem Vorgehen empfiehlt es sich, die Arbeit nicht nur am Rand entlang auf das Kissen zu nähen sondern auch zwischen den jeweiligen Squares, damit sie sich schön an die Form des Kissens fügen.
Im Nachhinein bin ich der Meinung, es wäre schöner gewesen, das Grosse Kissen aus 25 Granny Squares zu gestalten und den Bezug genauso zu nähen wie beim Kleinen, zumals es so gut wie unmöglich ist, die Arbeit wirklich gerade auf den Bezug zu nähen. Aber die Nähte wieder aufzutrennen wäre mehr Arbeit als 25 neue Squares zu häkeln, deshalb muss das wohl bis zum nächsten Regen warten
Vereins-Engagement
18. Mai 2011Wenn ich etwas tue, dann gleich mit Herz und Seele. Zumindest, wenn es mich interessiert. Und dann kann ich alles andere um mich herum vergessen. Insbesondere Seminararbeiten, Prüfungen, Haushaltstätigkeiten und vieles mehr (nur für den Fall dass sich jemand fragen sollte, wieso ich so lange gebraucht habe für meinen Bachelorabschluss: Dies ist die Antwort). So erst kürzlich wieder geschehen mit so.sui.ben. So.sui.ben ist der Verein, unter dessen Namen meine Bekannte ihr Waisenhaus in Afrika aufbauen möchte. Allerdings sieht ihre Idee langfristig nicht nur ein Waisenhaus sondern auch eine Schule, ein Ausbildungszentrum, ein Krankenhaus und vieles mehr vor. Doch dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr.
Jedenfalls warf ich mich selbst mit meiner Reise nach Afrika mitten in die Vereinsgründung von so.sui.ben. Und so eine Vereinsgründung ist natürlich mit viel Arbeit verbunden. Die Gründerin hatte schon sehr viel vorbereitet: Eine Website, ein Flyer, die nötigen Antragsformulare. Doch wie das so ist, konnte ich mich nicht zurückhalten. Die Flyer könnte man noch etwas professioneller gestalten, bei der Website gibt es noch Entwicklungspotential. Musste ich mich da unbedingt einmischen? Ja, ich musste. Nicht etwa weil ich besserwisserisch bin (ok, vielleicht manchmal. Aber nur ein kliiiitzekleines bisschen) sondern vor allem, weil ich die Idee lobens- und unterstützenswert finde. Und so ein junger Verein hat es schon schwer genug, da kann man ihm doch zumindest nach besten Kräften unter die Arme greifen, oder?
Gesagt, getan. Statt zu lesen wurde ein Logo entwickelt, statt zu lernen Visitenkarten gestaltet und statt zu schlafen ein Flyer kreiert. Das alles mit tatkräftiger Unterstützung von meinem Bruder und meinen Eltern. Und es hat sich gelohnt! Pünktlich zur Gründung kann unser Verein ein einheitliches “Corporate Design” vorweisen und ist bestens auf die Herausforderungen im Alltag vorbereitet. Bleibt nur noch abzuwarten, ob die Drucksachen rechtzeitig eintrudeln…

Verfasst von Kim 






