Wenn ich etwas tue, dann gleich mit Herz und Seele. Zumindest, wenn es mich interessiert. Und dann kann ich alles andere um mich herum vergessen. Insbesondere Seminararbeiten, Prüfungen, Haushaltstätigkeiten und vieles mehr (nur für den Fall dass sich jemand fragen sollte, wieso ich so lange gebraucht habe für meinen Bachelorabschluss: Dies ist die Antwort). So erst kürzlich wieder geschehen mit so.sui.ben. So.sui.ben ist der Verein, unter dessen Namen meine Bekannte ihr Waisenhaus in Afrika aufbauen möchte. Allerdings sieht ihre Idee langfristig nicht nur ein Waisenhaus sondern auch eine Schule, ein Ausbildungszentrum, ein Krankenhaus und vieles mehr vor. Doch dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr.
Jedenfalls warf ich mich selbst mit meiner Reise nach Afrika mitten in die Vereinsgründung von so.sui.ben. Und so eine Vereinsgründung ist natürlich mit viel Arbeit verbunden. Die Gründerin hatte schon sehr viel vorbereitet: Eine Website, ein Flyer, die nötigen Antragsformulare. Doch wie das so ist, konnte ich mich nicht zurückhalten. Die Flyer könnte man noch etwas professioneller gestalten, bei der Website gibt es noch Entwicklungspotential. Musste ich mich da unbedingt einmischen? Ja, ich musste. Nicht etwa weil ich besserwisserisch bin (ok, vielleicht manchmal. Aber nur ein kliiiitzekleines bisschen) sondern vor allem, weil ich die Idee lobens- und unterstützenswert finde. Und so ein junger Verein hat es schon schwer genug, da kann man ihm doch zumindest nach besten Kräften unter die Arme greifen, oder?
Gesagt, getan. Statt zu lesen wurde ein Logo entwickelt, statt zu lernen Visitenkarten gestaltet und statt zu schlafen ein Flyer kreiert. Das alles mit tatkräftiger Unterstützung von meinem Bruder und meinen Eltern. Und es hat sich gelohnt! Pünktlich zur Gründung kann unser Verein ein einheitliches “Corporate Design” vorweisen und ist bestens auf die Herausforderungen im Alltag vorbereitet. Bleibt nur noch abzuwarten, ob die Drucksachen rechtzeitig eintrudeln…

Verfasst von Kim 
